Mammographie · Tomosynthese · Sonographie · MRT

Brustdiagnostik

Mit Augenmaß und Erfahrung.

Wir bieten das gesamte Spektrum der diagnostischen Mamma­bildgebung – Mammographie, Tomosynthese, Sonographie und MRT – befundet von einem eingespielten, erfahrenen Team und strukturiert nach dem BI-RADS-Standard. Jede Mammographie wird zusätzlich KI-gestützt zweitbefundet – für mehr Sicherheit.

Mammographie-Befundung in unserer Praxis – Beurteilung der Aufnahme am Schirm.

Was unsere Mamma-Diagnostik auszeichnet

Zertifizierte Mamma-Fachkräfte

Unsere MTRA sind nach den Vorgaben der Kassenärztlichen Bundes­vereinigung speziell für Mammographie zertifiziert und nehmen regelmäßig an verpflichtenden Qualitäts­prüfungen teil.

Multi­modale Diagnostik

Mammographie, Tomosynthese, Sonographie und MRT – wir wählen das passende Verfahren oder kombinieren sie, abhängig von Befund­konstellation, Brust­dichte und Vorgeschichte.

Niedrige Strahlen­dosis

Moderne digitale Mammographie­geräte arbeiten mit deutlich reduzierter Strahlen­dosis. Tomosynthese liefert Schicht­bilder bei vergleich­barer Gesamt­dosis und höherer diagnostischer Aussagekraft.

Strukturierte Befund­übermittlung

Befunde nach BI-RADS-Klassifikation – strukturiert, nachvollziehbar und zeitnah an Ihre gynäkologische oder hausärztliche Praxis übermittelt.

rund 5.000

Mammographien pro Jahr

rund 4.000

Mamma-Sonographien pro Jahr

Routine, die Sicherheit gibt: An unseren Standorten gehört die Brustdiagnostik zum täglichen Geschäft.

Unsere Verfahren

Welches Verfahren oder welche Kombination eingesetzt wird, hängt von Ihrer Fragestellung, dem Alter, der Brust­dichte und der Vor­geschichte ab. Wir beraten Sie individuell.

Digitale Mammographie

Klassisches Verfahren mit zwei Aufnahmen pro Brust in unterschiedlichen Projektionen. Grund­untersuchung der Brust­diagnostik und Standard im kurativen Bereich.

Tomosynthese (3D-Mammographie)

Schicht­bilder der Brust aus einer einzigen Untersuchung – bessere Beurteilung bei dichtem Drüsen­gewebe und bei der Abklärung von Verdichtungs­herden.

Mamma-Sonographie

Ultraschall der Brust – strahlenfrei und ergänzend zur Mammographie, besonders bei jüngeren Patientinnen, dichtem Drüsen­gewebe und zur Abklärung unklarer Tast- oder Mammographie-Befunde.

Mehr zur Sonographie

Mamma-MRT

Sensitivstes Verfahren der Brust­diagnostik. Eingesetzt bei familiärer Risikokonstellation (z. B. BRCA-Mutations­trägerinnen), zur Abklärung unklarer Befunde und zur Therapie­kontrolle bei Brustkrebs.

Mehr zur MRT

Biopsie unter Bildkontrolle

Ultraschallgesteuerte Gewebeentnahme (Stanzbiopsie) aus auffälligen Befunden der Brust – unter lokaler Betäubung, ambulant. Mammographie- oder MRT-gesteuerte Biopsien sowie Vakuumbiopsien führen wir nicht durch.

KI-gestützte Zweitbefundung

Jede Mammographie – zusätzlich von einer KI gegengelesen.

Zusätzlich zur ärztlichen Befundung liest Vara jede Aufnahme als unabhängige Zweitmeinung gegen – ein stilles Sicherheitsnetz, eigens für die Brustkrebs-Früherkennung entwickelt.

+17,6 %

mehr entdeckte Karzinome in der prospektiven PRAIM-Studie (Nature Medicine 2025, über 460.000 Frauen) – bei nahezu unveränderter Wiedereinbestellungsrate.

CE-zertifiziert nach MDR
Vara ist als Medizinprodukt der Klasse IIb CE-zertifiziert – zugelassen für die unabhängige Zweitbefundung in der Mammographie, sowohl in der Früherkennung als auch in der kurativen Diagnostik.
Klinisch belegt – die PRAIM-Studie
In der prospektiven PRAIM-Studie (Nature Medicine 2025) mit über 460.000 Frauen an zwölf deutschen Screening-Zentren stieg die Brustkrebs-Erkennungsrate um rund 17,6 % – bei nahezu unveränderter Wiedereinbestellungsrate.
Ein zusätzliches Sicherheitsnetz
Die KI hebt auffällige Areale hervor, die im dichten Befundungsalltag sonst übersehen werden könnten. Sie liest jede Aufnahme – ruhig, gleichmäßig, ohne Ermüdung.
Die ärztliche Beurteilung bleibt zentral
Vara unterstützt, ersetzt aber nicht: Die endgültige BI-RADS-Einordnung und die Verantwortung für den Befund liegen immer bei unseren Radiologinnen und Radiologen.

Mehr dazu, wie wir Künstliche Intelligenz in der Diagnostik einsetzen, lesen Sie auf unserer Seite zur KI-Diagnostik.

Vorsorge · Selbstzahler

Mamma-MRT zur persönlichen Vorsorge

Die Mamma-MRT ist das empfindlichste Verfahren der Brust­bildgebung – und eignet sich damit auch als persönliche Vorsorge, über die gesetzliche Früherkennung hinaus.

Gesetzliche Kassen übernehmen die Mamma-MRT nur bei medizinischer Indikation – etwa zur Unterscheidung von Narbe und Rezidiv oder zur Primärtumorsuche. Als reine Vorsorge ohne solche Indikation ist sie keine Kassenleistung; wünschen Sie sie als persönliche Vorsorge, bieten wir sie auf Selbstzahler-Basis an – mit offenem Vorgespräch zu Nutzen und Grenzen.

Ausnahme bei hohem familiärem oder erblichem Risiko: Ist ein hohes Risiko nachgewiesen (z. B. eine BRCA1/2-Mutation oder ein von einem spezialisierten Zentrum errechnetes hohes Lebenszeitrisiko), wird eine intensivierte Früherkennung mit jährlichem Mamma-MRT angeboten. Die Kosten übernimmt dann in der Regel die gesetzliche Kasse – allerdings nicht über die normale radiologische Abrechnung, sondern organisiert über die zertifizierten Zentren für familiären Brust- und Eierstockkrebs, die zunächst das Risiko feststellen. Sprechen Sie uns oder Ihre gynäkologische Praxis an, wenn das für Sie infrage kommen könnte.

Ablauf der Untersuchung

  1. 1

    Vorgespräch

    Wir besprechen Anlass und Vorgeschichte: Familien­anamnese, frühere Befunde, aktuelle Beschwerden und ggf. Hormon­therapien. Bitte bringen Sie Vor­aufnahmen mit.

  2. 2

    Untersuchung

    Die Mammographie selbst dauert nur wenige Minuten. Während der Aufnahme wird die Brust kurz komprimiert – das ist für eine aussage­kräftige Bildqualität wichtig und verkürzt die Strahlen­zeit.

  3. 3

    Nachbesprechung & Befund

    Direkt nach der Untersuchung besprechen wir das vorläufige Ergebnis mit Ihnen. Den schriftlichen Befund nach BI-RADS erhält Ihre gynäkologische oder hausärztliche Praxis innerhalb weniger Tage.

Ihre Sorgen – offen beantwortet

Viele Frauen sind vor einer Mammographie angespannt. Die häufigsten Sorgen, offen beantwortet.

  • Tut die Mammographie weh?

    Für scharfe Bilder wird die Brust kurz zusammengedrückt. Das kann unangenehm sein, ist aber ungefährlich und dauert nur Sekunden. Sagen Sie uns Bescheid – unsere erfahrenen Fachkräfte gehen behutsam vor und stimmen das Tempo mit Ihnen ab.

  • Ist die Strahlung gefährlich?

    Die Strahlendosis einer modernen digitalen Mammographie ist sehr gering. Der Nutzen – Brustkrebs früh zu erkennen – überwiegt das minimale Risiko deutlich. Wir röntgen nur bei klarer Indikation.

  • Ich habe Angst vor dem Ergebnis.

    Das ist verständlich. Unsere Ärztinnen und Ärzte besprechen den Befund in Ruhe und verständlich mit Ihnen. Wenn eine weitere Abklärung nötig ist, begleiten wir Sie Schritt für Schritt – die meisten Auffälligkeiten sind am Ende gutartig.

  • Was, wenn die Mammographie nicht eindeutig ist?

    Bei dichtem Drüsengewebe oder unklaren Stellen ergänzen wir die Mammographie direkt um Ultraschall, Tomosynthese oder ein Mamma-MRT – Sie müssen sich um die Koordination nicht kümmern.

Vor dem Termin

Worauf Sie achten sollten

Damit die Untersuchung reibungslos abläuft, bitten wir um Folgendes:

  • Vor­aufnahmen mitbringenFrühere Mammographie-, MRT- oder Sono-Bilder als CD/DVD oder ausgedruckt – sie erleichtern den Vorher-Nachher-Vergleich.
  • Kein Deo, Puder oder Body-LotionAm Untersuchungstag bitte auf Deodorant, Puder oder Cremes im Brust- und Achselbereich verzichten – sie können in der Mammographie wie Kalk­ablagerungen erscheinen.
  • Mamma-MRT – Zyklus­zeitpunktBei Mamma-MRT bei prä­menopausalen Patientinnen idealerweise zwischen dem 6. und 17. Zyklustag – wir koordinieren den Termin mit Ihnen.
  • Familien­anamnese und RisikofaktorenBitte teilen Sie uns familiäre Brust- oder Eierstockkrebs­erkrankungen, Hormon­therapien und frühere Eingriffe an der Brust mit.

Hinweis zur Früh­erkennung

Mammographie-Screening und kurative Mammographie

Das gesetzliche Mammographie-Screening-Programm für Frauen zwischen 50 und 75 Jahren wird von dafür akkreditierten Screening-Einheiten durchgeführt. Wir sind keine Screening-Einheit – bei uns erfolgt die kurative Mammographie auf ärztliche Anforderung, also bei konkreten Befunden, Symptomen oder definiertem Risikoprofil.

  • Bei einem auffälligen Screening-Befund kann die weitergehende Abklärung in unserer Praxis erfolgen – auf Über­weisung.
  • Die gesetzlichen Kassen übernehmen das Mamma-MRT bei medizinischer Indikation (z. B. Rezidiv-Abklärung, Primärtumorsuche). Bei nachgewiesenem hohem familiärem oder erblichem Risiko wird eine intensivierte Früherkennung mit jährlichem MRT angeboten – die Kosten trägt die Kasse, organisiert über die zertifizierten Zentren für familiären Brust- und Eierstockkrebs, nicht über die reguläre radiologische Abrechnung. Als reine Vorsorge ohne Indikation bieten wir es auf Selbstzahler-Basis an – wir beraten Sie gemeinsam mit Ihrer gynäkologischen Praxis.

Häufige Fragen

Wann im Zyklus sollte die Untersuchung stattfinden?
Wenn es planbar ist, untersuchen wir die Brust idealerweise kurz nach der Regelblutung, etwa zwischen dem 5. und 15. Zyklustag. In dieser Phase ist das Drüsengewebe weniger empfindlich und besser beurteilbar. Bei dringenden Fragestellungen ist die Untersuchung selbstverständlich jederzeit möglich.
Wie bereite ich mich auf den Termin vor?
Bringen Sie vorhandene Voraufnahmen und Vorbefunde mit. Verzichten Sie am Untersuchungstag auf Puder, Creme, Öl und Deodorant – und vor einer MR-Mammographie zusätzlich auf Make-up, insbesondere Lidschatten, da dieser eisenhaltige Partikel enthalten kann. Schmuck und Piercings legen Sie bitte schon zu Hause ab; tragen Sie bequeme Kleidung ohne metallische Knöpfe oder Reißverschlüsse.
Tut die Mammographie weh?
Für eine optimale Bildqualität wird die Brust kurzzeitig zusammengedrückt. Das kann als unangenehm empfunden werden, ist aber völlig ungefährlich; echte Schmerzen treten nur sehr selten auf. Sagen Sie uns gern Bescheid – unsere Fachkräfte gehen behutsam vor.
Ich habe Platzangst – geht die MR-Mammographie trotzdem?
Bei der MR-Mammographie liegen Sie in Bauchlage in einer vorne und hinten offenen Röhre, die beleuchtet und belüftet ist. Sie haben jederzeit eine Notfallklingel in der Hand und stehen mit uns in Kontakt. Bitte teilen Sie uns eine ausgeprägte Klaustrophobie bereits bei der Terminvereinbarung mit, dann finden wir gemeinsam eine Lösung.
Bekomme ich Kontrastmittel – und ist das verträglich?
Die MR-Mammographie benötigt ein gadoliniumhaltiges Kontrastmittel, das in der Regel sehr gut vertragen wird. Leichte Reaktionen sind selten (etwa 1:5.000). Vor der Untersuchung klären wir bekannte Allergien und frühere Kontrastmittelreaktionen mit Ihnen ab.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Die kurative Mammographie ist auf Überweisung eine Kassenleistung. Die Mamma-MRT übernehmen private Kassen in der Regel; gesetzliche Kassen übernehmen sie bei medizinischer Indikation – etwa zur Unterscheidung von Narbe und Rezidiv oder zur Primärtumorsuche. Bei nachgewiesenem hohem familiärem oder erblichem Risiko (z. B. BRCA) wird eine intensivierte Früherkennung mit jährlichem MRT angeboten – die Kosten trägt die gesetzliche Kasse, organisiert über die zertifizierten Zentren für familiären Brust- und Eierstockkrebs, nicht über die reguläre radiologische Abrechnung. Als reine Vorsorge ohne Indikation ist sie eine Selbstzahler-Leistung. Wir beraten Sie dazu gemeinsam mit Ihrer gynäkologischen Praxis.
Wie und wann erhalte ich das Ergebnis?
Im Anschluss bespricht die Ärztin oder der Arzt das Ergebnis mit Ihnen. Den schriftlichen Befund übermitteln wir zeitnah an Ihre überweisende Praxis; auf Wunsch erhalten Sie zusätzlich einen Zugang zum Patientenportal.

Schwerpunkt im ärztlichen Team

Unser Team für die Brustdiagnostik

Die Mamma-Diagnostik liegt bei uns in den Händen eines festen Teams spezialisierter Fachärztinnen und Fachärzte – von der digitalen Mammographie über die Sonographie bis zur MR-Mammographie und minimal-invasiven Abklärung.

Termin für eine Mamma-Untersuchung

Online buchen, per Rückruf-Anfrage oder telefonisch – Sie wählen den Weg.