Magnetresonanztomographie

MRT

Schnittbildgebung ohne Röntgenstrahlung.

Hochauflösende MRT-Diagnostik für Mamma, Prostata, Herz, Nervensystem, Bewegungsapparat und innere Organe – mit moderner Geräte­generation und KI-gestützter Auswertung. Verfügbar an unseren Standorten in Würzburg, Höchberg und Bad Mergentheim.

MRT-Untersuchung an einem modernen 1,5-Tesla-Gerät in der Radiologie Würzburg.

Was die MRT auszeichnet

Moderne Geräte­generation

Moderne 1,5-Tesla-Geräte von Siemens Healthineers mit weitem 70-cm-Tunnel – angenehmer für Patienten mit Klaustrophobie und für die Lagerung größerer Körperregionen.

Keine Röntgen­strahlung

Die MRT arbeitet ohne ionisierende Strahlung. Sie eignet sich damit besonders für Verlaufs­kontrollen, bei denen mehrfach untersucht wird.

Hohe Weichteil­auflösung

MRT bildet Weichgewebe, Knorpel, Bandscheiben, Nerven, Hirn und parenchymatöse Organe besonders detailreich ab. Auch funktionelle Sequenzen (Diffusion, Perfusion) sind möglich.

KI-gestützte Auswertung

Moderne Rekonstruktions- und Erkennungs-Algorithmen verkürzen die Untersuchungszeit und unterstützen die Befundung. Die ärztliche Beurteilung bleibt zentral – KI unterstützt, sie ersetzt nicht.

Vor Ihrem MRT-Termin

Das werden wir am häufigsten gefragt

Ich habe ein Implantat – darf ich trotzdem ins MRT?

Das müssen wir vorher prüfen, schon bei der Terminvergabe. Bei Herzschrittmacher, implantiertem Defibrillator und Cochlea-Implantat machen wir keine MRT. Bei anderen Implantaten hängt es von Hersteller und Modell ab – bringen Sie den Implantatpass mit. Tätowierungen sind in aller Regel unproblematisch.

Was muss ich vor der Untersuchung ablegen?

Schmuck, Uhren, Hörgeräte sowie EC- und Kreditkarten bleiben draußen – das Magnetfeld löscht Karten und zieht Metall an. Auch Handy und alles andere aus Metall lassen Sie bitte im Schließfach. Kommen Sie am besten in Kleidung ohne Metallverschlüsse, Knöpfe oder Reißverschlüsse: Dann können Sie oft anbehalten, was Sie tragen.

Ich habe Angst in engen Räumen. Was tun?

Der Tunnel ist 70 cm weit, Sie haben einen Notfallknopf in der Hand, und wir sitzen direkt nebenan. Sagen Sie uns die Angst bitte schon bei der Terminvergabe – dann haben wir Zeit für Lagerung, Begleitung oder ein Beruhigungsmittel. Dafür kommen Sie eine Stunde früher und brauchen jemanden, der Sie fährt.

Patientin wird am weiten 70-cm-Tunnel des MRT gelagert.

Im Detail

Bilder, die Weichgewebe sichtbar machen.

Die MRT zeigt, was Röntgen und Ultraschall verborgen bleibt – Knorpel, Bandscheiben, Nerven, Hirngewebe und Organe in feinem Kontrast, ganz ohne Strahlung. Auf modernen 1,5-Tesla-Geräten mit weitem Tunnel, angenehm für die Lagerung.

  • Hoher Weichteilkontrast für Gelenke, Wirbelsäule und Organe
  • Ganz ohne Röntgenstrahlung – auch für Verlaufskontrollen
  • Funktionelle Sequenzen (Diffusion, Perfusion) möglich
  • KI-gestützte Rekonstruktion verkürzt die Liegezeit

Untersuchungs­schwerpunkte

Die MRT setzen wir für ein breites Spektrum klinischer Fragestellungen ein. Die endgültige Indikations­stellung erfolgt durch die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt.

Mamma-MRT

Sensitivstes Verfahren in der Brust­diagnostik – eingesetzt bei familiärer Risikokonstellation, dichtem Drüsen­gewebe, unklaren Mammographie-/Sono-Befunden und zur Verlaufs­kontrolle nach Brustkrebs-Therapie.

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Prostata-MRT (multi­parametrisch)

Multi­parametrisches MRT der Prostata nach PI-RADS-Standard – zur Klärung von PSA-Erhöhungen, zur Planung gezielter Biopsien und zur Verlaufs­beobachtung der Active Surveillance.

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Herz-MRT (Kardio-MRT)

Strahlungsfreie Beurteilung der Herzmuskel­funktion, von Vitalitäts- und Narben­arealen sowie von entzündlichen und infiltrativen Kardiomyopathien – ergänzend zur Herz-CT.

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Neuroradiologie

Untersuchungen des Gehirns, der Nervenwurzeln und der peripheren Nerven – bei Kopfschmerzen, Schwindel, MS, Tumoren oder zur Abklärung von Bandscheiben­vorfällen. Beim akuten Schlaganfall ist das CT der schnellere Weg; die MRT klärt danach Ausmaß und Ursache.

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Bewegungsapparat

Detaillierte Darstellung von Knorpel, Bändern, Sehnen, Menisken und Bandscheiben – bei Sport­verletzungen, degenerativen Veränderungen und unklaren Schmerzen.

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Innere Organe und Gefäße

MR-Angiographien der Gefäße sowie gezielte Fragestellungen an Leber, Niere, Pankreas und Becken­organen – vielfach ohne oder mit reduziertem Kontrastmittel. Für viele Fragen im Bauchraum ist das CT allerdings der schnellere Weg, und oft auch der treffendere; sprechen Sie uns an, dann sagen wir Ihnen, was für Ihre Frage passt.

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Ablauf der Untersuchung

  1. 1

    Anmeldung & Aufklärung

    Wann Sie da sein sollen, sagen wir Ihnen bei der Terminvergabe. Vor der Untersuchung klären wir Metall­implantate, Klaustrophobie und Vor­erkrankungen. Bei Kontrastmittel­gabe besprechen wir Allergien.

  2. 2

    Vorbereitung

    Sie legen metallhaltige Gegenstände ab – Schmuck, Uhr, Hörgeräte, Handy, Karten mit Magnetstreifen – und ziehen im untersuchten Bereich alles aus, was Metall enthält. Bei Bedarf erhalten Sie einen Venen­zugang für Kontrastmittel.

  3. 3

    Untersuchung

    Sie liegen ruhig auf der Liege im Tunnel des MRT. Während der Aufnahme entstehen rhythmische Klopf­geräusche – Sie bekommen Gehörschutz. Untersuchungs­dauer je nach Fragestellung meist 5 bis 20 Minuten, länger nur in Ausnahmefällen.

  4. 4

    Befundung & Übermittlung

    Unsere Radiologen werten die Bilder aus und übermitteln den Befund zeitnah an die zuweisende Praxis – sicher über KIM oder per Post.

Hinweise

Wichtig vor einer MRT-Untersuchung

Bitte teilen Sie uns vor dem Termin mit, wenn Sie:

  • einen Herzschrittmacher, einen implantierten Defibrillator (ICD) oder andere aktive Implantate tragen
  • Gelenkprothesen, Stents, Clips, Cochlea-Implantate oder Insulinpumpen haben
  • schwanger sind oder schwanger sein könnten
  • an Klaustrophobie leiden – sagen Sie es uns bitte schon bei der Terminvergabe, nicht erst am Untersuchungstag
  • bekannte Kontrastmittel-Allergien oder eine eingeschränkte Nieren­funktion haben

Implantat-Pässe bringen Sie bitte mit. Bei Unsicherheit rufen Sie uns vorab an – 0931 41799-0.

Häufige Fragen

Sind die Klopfgeräusche nicht sehr laut?
Die rhythmischen Klopfgeräusche entstehen technisch und sind völlig unbedenklich. Unsere modernen Geräte verfügen über geräuschreduzierte Sequenzen, die die Lautstärke spürbar senken. Zusätzlich erhalten Sie Gehörschutz – so ist die Untersuchung für die allermeisten gut auszuhalten.
Wie lange muss ich stillhalten?
Meist zwischen 5 und 20 Minuten, je nach Fragestellung – länger nur in Ausnahmefällen. Die Untersuchung besteht aus mehreren Abschnitten; über die Sprechanlage sagen wir Ihnen, wenn einer vorbei ist und wie lange der nächste dauert. Eine bequeme Lagerung mit Polstern hilft Ihnen, ruhig zu liegen.
Ist das MRT schädlich?
Nein. Die MRT arbeitet ohne Röntgenstrahlung, allein mit einem starken Magnetfeld und Radiowellen – nach heutigem Wissensstand ohne bekannte schädliche Wirkung. Wichtig: Bei Herzschrittmacher, Defibrillator (ICD) oder Cochlea-Implantat führen wir keine MRT durch; andere Metallteile und Implantate klären wir vorab.
Brauche ich für ein MRT eine Überweisung?
Gesetzlich Versicherte benötigen eine Überweisung. Selbstzahlerinnen und Selbstzahler können sich direkt an uns wenden.
Bekomme ich Kontrastmittel?
Nicht immer – viele MRT-Untersuchungen gelingen ganz ohne. Wenn Kontrastmittel (Gadolinium) nötig ist, sprechen wir das vorher mit Ihnen durch.
Ich bin schwanger – kann ich ein MRT machen lassen?
Wir führen in unserer Praxis grundsätzlich keine Untersuchungen bei Schwangeren durch. Bitte informieren Sie uns unbedingt vorab, wenn Sie schwanger sind oder schwanger sein könnten – wir stimmen das weitere Vorgehen dann mit Ihnen und Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem Arzt ab.
Wie und wann erhalte ich meinen Befund?
Wir übermitteln den Befund zeitnah und sicher an Ihre zuweisende Praxis. Auf Wunsch erhalten Sie zusätzlich einen Zugang zum Patientenportal, in dem Ihre Bilder liegen.

Termin für eine MRT-Untersuchung

Online buchen, per Rückruf-Anfrage oder telefonisch – Sie wählen den Weg.