Computertomographie

CT

Schnitt­bildgebung in Sekunden – präzise, strahlenarm, KI-unterstützt.

Computertomographie für Lunge, Kopf, Bauch, Harnwege, Gefäße, Bewegungs­apparat und Herz – mit High-End-Wide-Detector-Technik, Spektral­bildgebung und KI-gestützter Auswertung. Inklusive Lungenkrebs-Früherkennung per Niedrigdosis-CT.

GE Revolution Vibe – unser neues High-End-CT in der Eichhornstraße.
GE Revolution Vibe · © GE HealthCare

Das neue High-End-CT

Das GE Revolution Vibe im Video.

Ein kurzer Einblick in die Technik, die in der Eichhornstraße steht – entwickelt für scharfe Bilder bei niedriger Strahlendosis.

Produktvideo GE Revolution Vibe · © GE HealthCare

Was unsere CT-Diagnostik auszeichnet

Wide-Detector und Spektral­bildgebung

Mit dem GE Revolution Vibe (Eichhornstraße) steht ein 16-cm-Detektor und Gemstone Spectral Imaging zur Verfügung – schnelle Aufnahmen, präzise Gewebe­differenzierung, niedrige Strahlen­dosis.

Niedrige Strahlen­dosis

Moderne iterative Rekonstruktion und Niedrig-kV-Protokolle ermöglichen aussagekräftige CTs bei deutlich reduzierter Dosis. Die Untersuchungs­dauer beträgt meist nur wenige Sekunden.

KI-gestützte Auswertung

Calcium-Score-Quantifizierung, Lungen­rundherd-Detektion, opportunistisches Osteoporose-Screening – KI unterstützt die Befundung. Die fachärztliche Beurteilung bleibt zentral.

Erfahrenes Team

Unsere Radiologen haben langjährige Erfahrung mit CT-Diagnostik aller Körperregionen – von der Notfall-CT über onkologische Verlaufs­kontrollen bis zur CT-gesteuerten Intervention.

Vor Ihrem CT-Termin

Das werden wir am häufigsten gefragt

Muss ich nüchtern kommen?

Für die meisten CT-Untersuchungen müssen Sie nicht nüchtern sein. Trinken Sie innerhalb der Stunde vor der Untersuchung ausreichend Wasser. Nüchtern kommen Sie nur zur CT des Bauchraums (Abdomen-CT) – dort verfälscht Nahrung die Beurteilung der Organe. Vor einer MRT müssen Sie in der Regel nicht nüchtern sein. Was für Ihre Untersuchung im Einzelnen gilt, sagen wir Ihnen bei der Terminvergabe.

Darf ich vorher Kaffee trinken?

Vor einer Herz-CT besser nicht. Kaffee, Schwarz- und Grüntee, Cola und Energydrinks treiben den Puls, und ein ruhiger Puls ist genau das, was die Aufnahme scharf macht. Bei allen anderen CT-Untersuchungen spielt Koffein keine Rolle.

Welche Unterlagen brauchen Sie von mir?

Zur Herz-CT Ihren aktuellen Medikamentenplan. Dazu, falls vorhanden: den Nierenwert (eGFR) nicht älter als zwei Wochen, wenn bei Ihnen eine Nierenschwäche bekannt ist, und den TSH-Wert nicht älter als drei Monate, wenn Sie Schilddrüsenmedikamente einnehmen.

Vollständige Herz-CT-Vorbereitung

Früherkennung

Lungenkrebs-Früherkennung per Niedrigdosis-CT – in Vorbereitung

Seit dem 1. April 2026 ist die jährliche Niedrigdosis-CT der Lunge für eine klar definierte Risikogruppe eine Leistung der gesetzlichen Kranken­versicherung – mit besonders dosissparenden Protokollen und KI-gestützter Rundherd-Auswertung.

Status in unserer Praxis: Wir bereiten die Teilnahme am Früherkennungs-Programm vor. Beratung und Eignungs­prüfung erfolgen zunächst über Ihre behandelnde Praxis.

Mehr zur Lungen-Diagnostik

Anspruch (GKV)

  • Alter zwischen 50 und 75 Jahren
  • Mindestens 15 Packungsjahre (z. B. 1 Packung täglich über 15 Jahre)
  • Mindestens 25 Jahre geraucht – noch rauchend oder vor weniger als 10 Jahren aufgehört
  • Beratung und Eignungsprüfung zuerst über die behandelnde Praxis

High-End-Technik

Spektral-CT (Dual-Energy)

Mit Gemstone Spectral Imaging trennt der GE Revolution Vibe Iod-, Kalk- und Weichteil­komponenten. Das eröffnet zusätzliche Aussagen ohne erneute Untersuchung – in der Lungen- und Gefäß­diagnostik ebenso wie am Bewegungsapparat, wo sich Knochenmarködem und damit auch im Knochenfenster kaum sichtbare Brüche darstellen lassen.

Iod-Perfusionskarten der Lunge

Bei Verdacht auf CTEPH – Anatomie und Perfusion in einer einzigen Spektral-CTPA, ergänzend zur Szintigraphie.

Emphysem-Quantifizierung

Inspirations-CT mit LAA%-Quantifizierung (Lungenareal unter −950 HU) für die objektive Verlaufsbeurteilung.

Lungenrundherd-Charakterisierung

Iod-Quantifizierung im Rundherd unterstützt die Differenzierung – ergänzend zur Volumetrie und KI-Auswertung.

Gefäße & Kontrastmittel-Reduktion

Virtuelle Monoenergie-Bilder verbessern den Gefäß­kontrast und ermöglichen dosis- und kontrastmittel­sparende Protokolle.

Stein- und Gicht-Diagnostik

Die Material­trennung erlaubt die Charakterisierung von Harnsäure (Gicht) und Nieren­steinen.

Artefaktreduktion bei Metall

Virtuelle monoenergetische Rekonstruktionen reduzieren Aufhärtungs­artefakte, etwa nach Prothesen.

CT-Anwendungen

Wir bieten das gesamte Spektrum der diagnostischen und interventionellen CT – von der Herz-CT bis zur CT-gesteuerten Schmerz­therapie.

Thorax-CT

Diagnostik der Lunge und des Mediastinums – bei Pneumonien, Embolie­verdacht, Lungen­rundherden, COPD oder onkologischer Verlaufs­kontrolle. Spektral-CT erlaubt zusätzlich Iod-Perfusions­karten und Emphysem-Quantifizierung.

Mehr zur Lungen-Diagnostik

Schädel-CT (CCT)

Schnitt­bildgebung des Kopfes – bei Schlaganfall- und Blutungs­verdacht, nach Schädel-Hirn-Trauma sowie zur Beurteilung von Nasen­neben­höhlen und Felsenbein. Häufig die schnelle Erst­untersuchung im akuten Geschehen. Bei plötzlichem, heftigem Kopfschmerz ist das CT der erste Schritt; für die Abklärung länger bestehender Kopfschmerzen ist die MRT das aussagekräftigere Verfahren.

Mehr zur Neuro-Diagnostik

Abdomen- und Becken-CT

Untersuchung der inneren Organe – Leber, Pankreas, Nieren, Darm – und der Becken­strukturen. Wir nehmen dabei mehrere Bildserien nacheinander auf, während das Kontrastmittel durch den Körper wandert. So lässt sich unterscheiden, um welche Art von Gewebe es sich handelt.

Mehr zur Verdauungs-Diagnostik

CT-Urographie (Uro-CT)

CT der Nieren und ableitenden Harnwege in mehreren Bildserien – zur Abklärung von Blut im Urin (Hämaturie), Nieren- und Harnleiter­steinen sowie Tumoren der Harnwege und Geschlechts­organe. Die Spektral-Bildgebung zeigt zusätzlich, woraus ein Stein besteht – das entscheidet mit darüber, wie er behandelt wird.

CT-Angiographie

Darstellung der Gefäße (Aorta, Becken-/Bein­arterien, supraaortale Gefäße, Pulmonal­arterien) mit Kontrastmittel – schnelle, präzise Anatomie für Therapie­planung und Verlaufs­kontrolle.

Mehr zur Gefäß-Diagnostik

CT-gesteuerte Schmerz­therapie (PRT)

Periradikuläre Schmerz­therapie der Wirbel­säule unter CT-Kontrolle – die Nadel wird genau an der Nerven­wurzel platziert. Sie gehen danach wieder nach Hause; ein Klinik­aufenthalt ist dafür nicht nötig.

Mehr zum Bewegungsapparat

Skelett- und Trauma-CT

Hoch­auflösende Diagnostik nach Frakturen, bei degenerativen Wirbel­säulen­erkrankungen oder zur OP-Planung. In manchen Fällen ergänzen wir eine MRT – das entscheiden wir anhand der CT-Bilder, nicht vorab.

Mehr zum Bewegungsapparat

Herz-CT

Nicht-invasive Koronar-CT mit dem GE Revolution Vibe – ausführlich vorgestellt in unserem Herzzentrum.

Zum Herzzentrum

Ablauf der Untersuchung

  1. 1

    Anmeldung & Vorbereitung

    Wann Sie da sein sollen, sagen wir Ihnen bei der Terminvergabe. Wir besprechen Vor­erkrankungen, Allergien (insbesondere Kontrastmittel-Allergien) und prüfen Nieren­werte, falls Kontrastmittel geplant ist.

  2. 2

    Untersuchung

    Sie liegen auf dem Untersuchungs­tisch und werden durch den Ring des CT-Geräts gefahren. Die eigentliche Aufnahme dauert meist nur wenige Sekunden. Falls notwendig, wird Kontrastmittel über eine Vene injiziert.

  3. 3

    Befundung

    Unsere Radiologen werten die Bilder aus – bei komplexen Frage­stellungen im Vier-Augen-Prinzip. KI-Werkzeuge unterstützen die Quantifizierung (Calcium-Score, Volumetrie, Rundherd-Detektion).

  4. 4

    Befund­übermittlung

    Den fertigen Befund übermitteln wir zeitnah an Ihre behandelnde Praxis – sicher über KIM oder per Post. Auf Wunsch stellen wir Ihnen zusätzlich einen Zugang zum Patientenportal bereit, in dem Sie Ihre Bilder ansehen können.

Sicherheit

Strahlen­schutz und Kontrastmittel

Wir folgen dem ALARA-Prinzip (As Low As Reasonably Achievable). Das bedeutet konkret:

  • Individuelle Dosis­anpassung je nach Körper­bau und Frage­stellung – keine pauschalen Protokolle.
  • Niedrigdosis-Protokolle für Verlaufs­kontrollen und Screening-Indikationen (z. B. Lungenrundherd-Verlauf).
  • Strenge Indikations­prüfung – eine CT-Untersuchung erfolgt nur bei klarer rechtfertigender Indikation (§ 83 StrlSchG).
  • Kontrastmittel werden nur bei medizinischer Notwendigkeit eingesetzt; Nierenwerte und Allergie-Anamnese sind dokumentiert.

Untersuchungen mit dem GE Revolution Vibe – mit freundlicher Unterstützung von GE HealthCare.

© GE HealthCare.

Häufige Fragen

Ist die Strahlung gefährlich?
Eine CT nutzt Röntgenstrahlen. Wir arbeiten konsequent nach dem ALARA-Prinzip: Die Dosis wird individuell an Körperbau und Fragestellung angepasst, moderne Niedrigdosis-Protokolle und der Wide-Detector des GE Revolution Vibe halten die Belastung gering. Eine CT erfolgt nur bei klarer rechtfertigender Indikation (§ 83 StrlSchG) – dann überwiegt der diagnostische Nutzen das geringe Risiko deutlich.
Bekomme ich Platzangst im Gerät?
Das ist beim CT kaum ein Thema: Es handelt sich um einen offenen, besonders weiten Ring – kein langer Tunnel wie beim MRT. Unser GE Revolution Vibe hat eine extra große Öffnung, die Beklemmung von vornherein minimiert; Sie sind zu keinem Zeitpunkt vollständig umschlossen. Die eigentliche Aufnahme dauert nur wenige Sekunden, und unser Team steht über Sprechkontakt mit Ihnen in Verbindung.
Muss ich Kontrastmittel bekommen?
Nur, wenn es medizinisch notwendig ist. Vorher klären wir Allergien und Ihre Nierenwerte und besprechen den Ablauf mit Ihnen. Das Kontrastmittel kann ein kurzes Wärmegefühl auslösen – das ist normal und vergeht rasch.
Wie lange dauert das?
Die Aufnahme selbst dauert meist nur Sekunden – Sie liegen auf dem Tisch und werden durch den Ring gefahren. Dazu kommen Anmeldung, Aufklärung und gegebenenfalls der Venen­zugang fürs Kontrastmittel. Planen Sie sicherheitshalber etwas Zeit ein; wie voll es ist, lässt sich nicht immer vorhersagen.
Brauche ich für eine CT eine Überweisung?
Gesetzlich Versicherte benötigen eine Überweisung der behandelnden Ärztin oder des behandelnden Arztes. Privatpatientinnen und Privatpatienten sowie Selbstzahlerinnen und Selbstzahler können sich auch direkt an uns wenden.
Darf ich nach einer CT mit Kontrastmittel Auto fahren?
In der Regel ja – das Kontrastmittel beeinträchtigt die Fahrtüchtigkeit nicht. Wenn Sie ein Beruhigungsmittel erhalten haben, sollten Sie sich abholen lassen.
Wie und wann bekomme ich meinen Befund?
Den fertigen Befund übermitteln wir zeitnah an Ihre zuweisende Praxis – sicher über KIM oder per Post. Auf Wunsch stellen wir Ihnen zusätzlich einen Zugang zum Patientenportal bereit. Dort liegen Ihre Bilder; den Befund bespricht Ihre behandelnde Praxis mit Ihnen.
Wie bereite ich mich auf den Termin vor?
Bringen Sie Ihre Überweisung, Vorbefunde und ggf. Voraufnahmen sowie Ihre Versichertenkarte mit. Weitere Hinweise finden Sie auf unserer Seite zur Vorbereitung.Zur Vorbereitung

Termin für eine CT-Untersuchung

Online buchen, per Rückruf-Anfrage oder telefonisch – Sie wählen den Weg.